Road Trip – Tag 1
Fuer unsere lange Fahrt sind wir frueh morgens aufgestanden,
um unseren Campervan abzuholen. Da Aiden aber schlimmer wie jedes Maedchen
unter der Dusche ist, haben wir unseren Campervan nicht mehr bekommen, nur
einen mit 2 Sitzen und 1 “Notfallsitz“, der 20 cm Sitzflaeche fuer meinen
Hintern entspricht. Einkauefe und Gepaeck eingeladen, Erinnerungsfoto
geschossen und los gings!
Der erste Tag verlief ohne Pannen! Was ein Wunder! Auf dem
Weg haben wir noch mal bei Devil’s Marbles angehalten, sodass auch die Jungs
ihr Foto bekamen und sich auf den Steinen austoben konnten.
Zugegeben, auch ich hatte noch mal Spass dabei!
Fuer manche Posen war ich aber wie der Australier sagt „too
short“.
Noch ein Gruppenfoto und weiter ging es, sodass wir um 5 Uhr
nachmittags auf dem Campingplatz in Tennant Creek angekommen sind.
Tag 2
Am naechsten Morgen wieder den Sonnenaufgang gesehen...
...dann Fruehstueck gemacht, waehrend die Jungs mit dem Hund gespielt haben.
So einen Campervan haetten wir auch gerne und dann am liebsten gleich zusammen weiterreisen.
Schliesslich haben wir uns wieder auf den Weg gemacht, mit Aiden dem ruhigen Fahrer. Ich konnte schon lange nicht mehr vorne sitzen und habe mich hinten in den Campervan gesetzt - unangeschnallt- ich weiss nicht sehr klug, aber mir hat inzwischen mein Hintern wehgetan und ich haette die 1600 Km nicht auf dieser spaerlichen Sitzflaeche ausgehalten und ausserdem war es ein Wunder, wenn mal ein Auto vorbei gekommen ist.
Wuhuu, endlich wieder in Queensland!
Dann mal wieder Fahrerwechsel
Nach einer Weile wurde der Wagen gestoppt. Ich hab hinten drin schon gedacht, wir seien endlich am Campingplatz angkommen. Als ich dann den Vorhang aber zur Seite geschoben habe, sah ich, wie Steve sowas von einem Polizist zurecht gewiesen wurde. "Was faellt dir naivem Kerl nur ein, so schnell hier auf dem Highway zu fahren?! Komm, schau dir das Viedeo an, 160 km/h wo hier Maximalgeschwindigkeit von 110 km/h herrscht und das in einem scheiss Campervan. Was faellt dir nur ein! Ist da ausser euch zwei noch jemand im Auto?" Shit, dachte ich nur aber zu spaet um zu verstecken und ausserdem wueder Steve in der Situation bestimmt nicht luegen. Als der Polizist mich dann entdeckte, war er kurz vor einem Nervenzusammenbruch. Wie koenne er denn so verantwortungslos sein, so schnell zu fahren und dann noch eine unangeschnallte Person hintendrin haben, wenn er ploetzlich bremsen muesse, will er sich gar nicht vorstellen, was passieren wuerde. Recht hatte er ja schon...Wenn Steve Australier waere, waere jetzt sein Fuehrerschein weg. Das Urteil lautete, 1000$ fuer die 50 km/h zu schnell plus 600$, da ich unangeschnallt hintendrin sass. Da er ja aber milde mit Reisenden sei, erlaesst er die 600$. Nach diesem gab es Steve auf zu fahren, Aiden uebernahm wieder und wir sassen wieder zu dritt vorne aneinandergequetscht. Steve war den Traenen nahe, da sein Budget nicht mal mehr reichte, um die Strafe zu bezahlen. Keiner sagte was fuer 2 Stunden. Irgendwann fing Steve ploetzich an zu lachen:" Das einzig positive ist, schlimmer kann es jetzt nicht mehr kommen." Da hatte er Recht und wir konnten nicht anders, als mitzulachen.
Um ein bisschen runterzukommen, haben wir kurz angehalten, als wir im Seitenspiegel den Sonnenuntergang bemerkt haben.
Tag 3
Am naechsten Morgen wurde nur gefahren. Mal ist ein endlos langer Gueterzug vorbei gekommen, das war es. Nachmittags sind wir dann endlich in Townsville angekommen, wo Aidens Freundin schon auf uns wartete. Fuer die naechste Zeit hatte ich jetzt genug von endlos langen Roadtrips, aber mir hatte die Zeit und was wir im Outback erlebt haben, sehr gefallen :)





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