Die letzten Tage hab ich mit Brad und anderern Leuten verbracht, die ich hier kennen gelernt hab und wegen denen ich auch laenger als geplant, geblieben bin.
Dienstag Abend wurde ein letzes Mal gefeiert, bevor dann um 6 Uhr der Wecker klingelte, um meine Sachen zu packen und mich fertig zu machen, bevor mich G (ich durfte ihn so nennen, da ich seinen Namen nicht aussprechen konnte) mit dem gemieteten Luxuscampervan von der relocation abholte.
Zum Glueck gab es viel Platz in dem Auto...ueber die Zeit haben sich bei mir einige Taschen angehaueft und vor allem mit diversen unnoetigen Sachen und Kochutensilien, auf die ich aber nicht verzichten kann, da ich mein Hobby, das Backen und Kochen hier in Australien nicht vernachlaessigen will :P
Goodbye Darwin and goodbye my home sweet home!
Los geht es...
Auf unserem Weg haben wir noch mals im Kakadu angehalten, da wir von einem Tour guide 2 Eintrittskarten und eine Empfehlung fuer 2 Wasserfaelle bekommen haben.
Mittags hielten wir an dem ersten und mussten den Weg dorthin laufen, da dieser nur mit dem 4WD zu erreichen ist.
Den Pool hatten wir fuer uns alleine :)
Auf dem Rueckweg wurden wir von einer Horde von Schmetterlingen eingekreist und von einem riesigen Leguan ueberrascht, der durchs feuchte Gebuesch gehuscht ist.
Noch hatte Guilherme das Sagen und fuhr uns zusammen zum naechsten Wasserfall, dem Gunglong Waterfall. Beide Wasserfaelle befinden sich ganz im Sueden vom Nationalpark. Eine weite Strecke fuer einen Ausflug von Darwin aus und deshalb vermutlich eher weniger besucht.
Etwas unmotiviert bei dem Anblick von dem steilen und unbefestigtem Weg, der gar keiner war, haben wir uns dann aber schliesslich auf den Weg gemacht und beeilt, um von oben aus den Sonnenuntergang zu beobachten. Nach ein paar Abrutschen haben wir es geschafft und wurden mit einem atemberaubenden Ausblick belohnt. Diesen Ort und die Atmosphaere kann man gar nicht beschreiben. Das Wasser im Pool war so klar, dass man den marmoraehnlichen Boden sehen konnte. Am Beckenrand hatten wir Ausblick auf den weiten Wald und hoerten...absolut nichts. Stille. Natur pur.
Waehrend wir den Sonnenuntergang im Pool zuschauten, wuenschten wir beide dieses Erlebnis mit Familie und Freunden teilen zu koennen.
Als es dann schliesslich daemmerte, machten wir uns auf den Rueckweg.
| Daaaa unten ist unser Baby :) |
Dem Zeitplan um einiges hinterher, haben wir abends dann in Katherine auf dem Campingplatz gehalten. Eigentlich viel zu muede, aber hungrig, hab ich noch eine leckere Bolognese fuer uns gekocht, waehrend Guilherme unser gemuetliches Luxus-Nachtquartier hergerichtet hat.
Nach dem vielen Laufen und Fahren war dann abends relativ schnell das Licht aus...




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