Die erste Nacht im Campervan war wirklich gewoehnungsbeduerftig. Mein Kopf trennten 10 cm vom Dach, d.h. um sich zu drehen war es ausgeschlossen, nicht mit dem Kopf anzustossen und davon wieder hellwach zu sein, und mein Ruecken genoss den Komfort von 3 Holzplatten.
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| Verlaufen irgendwo im nirgendwo aber um 2 suesse Begleiter reicher |
| Shirley und Sophie |
| Campervan wird in Besitz genommen |
Am 4. Tag ging es frueh morgens weiter nach Katherine. So heiss es tagsueber werden kann, morgens war erst mal bei 12 Grad frieren angesagt, als wir vorher noch schnell was gefruehstueckt haben. Eine heisse Quelle waere zu dem Zeitpunkt genau das richtige gewesen. Leider erreichten wir erst gegen Mittag das kleine Ureinwohnerdorf Mataranka, das bekannt fuer seine Thermalquelle ist. Dort legten wir einen Zwischenstop ein imd liefen durch einen halben Urwald mit Fledermauesen zu der glasklaren Quelle - wirklich sehr entspannend nach so einer langen Fahrt :)
Nach einer weitern Stunde Autofahrt haben wir Katherine erreicht und waren von den 80 $ Campinggebuehren sehr erschrocken. Zu teuer fuer arme Backpacker. Ein mal hatten wir das Glueck, keine Schranke bei der Ausfahrt gehabt zu haben, doch jetzt mussten wir eine andere Methode anwenden. Also versteckten Sophie und ich uns hintem im Bus und mussten nur fuer 3 Personen zahlen - hat auch das naechste Mal einwandfrei geklappt :D
Ausser Sichtweise der Rezeption hab ich die ersten lebendigen Wallabeys gesehen. Alle tausende zuvor haben ihr Schicksal auf der Strasse gefunden, denn die Autos bremsen hier nicht extra fuer sie und schon gar keine Road Trains.
Mittlerweile konnten wir auch abends noch in Shorts dasitzen. Es war nun deutlich zu spueren, dass wir ein ganez Stueck Richtung Aequator gefahren sind und jetzt immerhin eine halbe Stunde Zeitverschiebung von Cairns aus hatten. Dafuer mussten wir leider auch die Scharen von Moskitos in Kauf nehmen.
Am 5. Tag haben wir schliesslich unser finales Etappenziel erreicht: Darwin! Die mittlerweile tropisch heissen 37 Grad haben und ganz schoen platt gemacht, nichts desto trotz waren wir froh, endlich unser Ziel erreicht zu haben. Vor dem letzten Mal Schlafen im Campervan wurde noch der fantastische Sonnenuntergang genossen :)

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