Freitag, 21. September 2012

2. Couchsurfing-Erfahrung

Wir genossen wirklich die Zeit bei den 2 total lieben Australien und fuehlten uns schon wie zuhause. Jedoch liessen schon die neachsten Backpacker auf sich warten, weshalb wir uns Freitag Abend vom Acker machen mussten. In der Zwischenzeit hatten wir noch eine weitere Zusage von einem aelteren Australier bekommen und waren froh, nicht wieder fuer das teure Hostel zahlen zu muessen. Als uns Dale jedoch zu der besagten Adresse gefahren hat, war mein erster Gedanke: wir muessen das Haus verwechselt haben - wobei von Haus hier eigentlich nicht die Rede sein kann, das Wort Blechhuette trifft eher zu und das ist noch nett ausgedrueckt. Brandon, der Besitzer, nahm uns im "Garten" in Empfang. Auch wenn er die Tage nicht viel gesprochen hat, er war ganz in Ordnung. Als wir unsere Schlafplaetze begutachteten stellten wir fest: von innen sieht es nicht wirklich besser aus... Dieses Heim war zwar nicht vermuellt aber es konnte durchaus mit den Haeusern von Tine Wittler bei "Einsatz in vier Waenden mithalten". Wir ueberlegten ernsthaft, ob wir hier bleiben wollten oder nicht, aber ich dachte mir, der Mann ist freundlich und bietet uns sein Zuhause an, also fuer ein paar Tage koennen wir hier bleiben. Dale fluesterte uns beim gehen noch zu, dass wir auch noch mal zu ihnen koennen, aber wie gesagt fuer ein paar Tage sollte das hier genuegen.
Abends hab ich noch einen anderen Deutschen, Stan, bei Brandon kennen gelernt, mit dem ich mich auch auf Anhieb gut verstand und der mich vor den naetlichen Besuchern sowohl ausserhalb als auch innerhalb des Hauses vorwarnte. Das Badezimmer teilten wir die folgenden Tage mit zig Froeschen, ein Schild am Waschbecken hat darauf hingewiesen...

 
 
 

In der ersten Nacht war ich meinem Bruder wirklich dankbar fuer die Taschenlampe, die er mir geschenkt hat, denn die vielen merkwuerdigen Gerauesche machten mir wirklich Angst...mein Zimmer teilte ich im uebrigen nachts mit Geckos, wahrscheinlich ein paar Spinnen, vom Badezimmer konnte ich die Froesche und von draussen die Opossoums und Fledermauese hoeren. Man war also nie alleine...
Mein Fazit lautet jedoch: es ist eine Erfahrung wert :D


Mein wundervolles Zimmer

Die Tage ueber verbrachten wir eigentlich immer an der Waterfront, wo man auch viele neue Leute traf :)



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