Samstag, 8. September 2012

Blue Mountains

Am zweiten Abend habe ich im Hostel gleich noch ein paar andere Leute kennen gelernt (unglaublich, wie viele man so kennen lernt) u.a. eine Deutsche Studentin, Joana, mit der ich mich richtig gut verstanden habe und sie schon jetzt vermisse! Mit ihr, Marleen, einem Brite und einem Kanadier haben wir uns dann fuer den naechsten Morgen verabredet, um mit der Bahn in die 2h entfernten Blue Mountains zu fahren - so haben wir uns die 90 $ Bustour gespart.


Zur Info: Der Name "Blue Mountains" kommt von den ueber 60 verschiedenen Eukalyptusarten. Wenn von den Blaettern des Eukalyptus das aetherische Oel verdunstet, dann legt sich ein feiner Nebel ueber die Berge, der im Tagslicht blauelich schimmert. Seit mindestens 14.000 Jahren wurden die Blue Mountains von Aboriginies besiedelt.

Nach einiger Zeit des Herumirrens in einem Dorf, das keine Einwohner zu haben schien, haben wir dann doch endlich den richtigen Wanderweg gefunden - nicht gerade unanspruchsvoll.
Auch die Aussichtspunkte auf dem Weg sind nichts fuer Leute mit Hoehenangst. Der Ausblick ist aber atemberaubend!


Vorbei ging es an den sog. Three Sisters - eine australische Legende der Aboriginies besagt, dass drei Schwestern hier mit ihrem Vater, einem Zauberdoktor, lebten. Nahebei wohnte auch der Bunyip, vor dem sie Angst hatten. Eines Tages erschrak eine Tochter, als sie einen Tausenfüssler erblickte und warf nach diesem einen Stein. Bunyip wachte davon auf und ging wuetend auf die Schwestern los. Der Vater verwandelte daraufhin die drei nahe beieinander stehenden Schwestern in drei Felstürme, um sie zu schützen.



Den ganzen Tag wanderten wir den Weg entlang ueber Treppen, die senkrecht nach unten gingen, vorbei an Wasserfaellen. Als es daemmerte und es schlagartig richtig kalt in den Bergen wurde, waren wir froh um 8 Uhr abends wieder im Hostel zu sein.

Mit dem Versuch, am Abend Geld abzuheben hat der ganze Schlammassel mit den Banken angefangen...jedoch hab ich meine Stimmung davon nicht trueben lassen - bringt auch nix den Kopf in den Sand zu stecken - und mich noch ein paar anderen Leuten angeschlossen, die am naechsten Tag nach Manley fahren wollten.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen