6:00 Uhr und der Wecker klingelte -ganz ungewohnt diese
Zeiten. Voller Motivation sprang ich aber in meine Arbeitskleider und war zur
regulaerem Arbeitsbeginn um 7 Uhr am Hafen, um meinen neuen Arbeitskollegen
vorgestellt zu werden.
Eine der Cruise Directors, die an diesem Tag an Bord war,
fuehrte mich in meine Aufgaben als Cruise Attendant ein. Alle Crewmitglieder kamen
super freundlich auf mich zu, gaben mir Hilfe, Anweisungen und Tips – ein guter
Start in den ersten Arbeitstag. Nach einer halben Stunde, in der das Boot
geputzt, mit Essen, Getraenken und Gepaeck beladen und abfahrbereit gemacht
wurde, wurde zum taeglichen Crew-Meeting vom Kapitaen gerufen. In dieser
Versammlung wird ueber die aktuelle Wetterlage, Tidenhub und besondere
Vorkommnisse informiert, die auf der Fahrt fuer Crew und Passagiere relevant
sind. Schon warteten die ersten Gaeste am Steg auf ihren Tagesausflug zur
Reefworld, die Pontoon im Hardy Reef– ein weiteres Riff neben Knuckle Reef, das
die Seaflight im Great Barrier Reef anfaehrt.
Nachdem Gaeste gezaehlt, begruesst und mit Keksen, Kaffee
oder Tee versorgt waren, legte das Boot ab und steuerte auf Hamilton Island zu,
um dort weitere Gaeste abzuholen. Dies ist die groesste bewohnte Insel des
Archipels mit eigenem Flughafen, Geschaeften und luxurioesen Hotelanlagen.
Schon der Hafen, in dem jedes Boot um die Wette glaenzt, macht darauf
aufmerksam.
Mit vollbesetzten Boot ging es auf den Weg, vorbei an den
vielen und grossen Inseln der Whitsundays, die fast alle unbewohnt sind.
Nach etwa zwei Stunden Fahrt, in denen es meine Aufgabe war,
in der Kueche und beim Sevieren des Fruehstueckssnacks zu helfen und natuerlich
auch mich um die Geaste zu kuemmern und mit ihnen zu reden, haben wir an der grossen
Riffplatform angelegt. In den vier Stunden Aufenhalt an der Pontoon lernte ich
meine neue Aufgaben als Snorkel Assistant kennen. Hier galt es das richtige
Equipment fuer die Gaeste passend auszusuchen, ihnen mit Umgang von Maske,
Schnorchel und Flossen zu helfen, um ihnen so ein unvergessliches
Unterwassererlebnis zu ermoeglichen, das ich spaeter dann auch noch erfahren
durfte.
Beeindruckend waren fuer mich sowohl die tuerkisfarbenen
Toene des Riffs ueber Wasser, als auch die vielen bunten Fische und Korallen
unter Wasser.
Die Zeit vergeht bekanntlich am schnellsten, wenn es am schoensten
ist. So ertoente nach einer Runde Glasboot fahren und grossem Buffet, das Horn
zur Abfahrt.
Nach Servieren des Nachmittagstees und etwa gleichem Ablauf
wie am Morgen, habe ich gluecklich ueber den ersten erfolreichen Tag, um 19.00 Uhr
und nach 12 Stunden Arbeit, das Boot verlassen und mich schon auf die kommende
Zeit gefreut. Den ganzen Tag auf den Beinen zu sein, war ich nicht mehr gewohnt
und macht einen am ersten Arbeitstag doch schon fertig. Nach einer schnellen
Dusche und Sofia und Alma ein bisschen ueber den ersten Tag erzaehlt, bin ich dann
muede ins Bett gefallen.


















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